Wie entstehen Narben

Jede Verletzung der Haut führt zu einer Wunde, z.B. infolge eines chirurgischen Eingriffs oder von Verletzungen, wie etwa Schnitte, Stiche, Bisse oder Verbrennungen. Verletzungen der oberen Hautschicht verheilen meist problemlos. Wenn jedoch tiefere Hautschichten verletzt werden, bildet unsere Haut minderwertiges Bindegewebe, um den Einschnitt zu schließen.
So entsteht eine Narbe. Im Idealfall ist die entstandene Narbe glatt und flach und optisch an die umliegende Haut angeglichen. Aber in vielen Fällen kommt es aufgrund der Überproduktion von Bindegewebe zu einer überschießenden Narbenbildung. Diese „Überproduktion“ von Bindegewebe kann durch verschiedene Faktoren stimuliert werden, einschließlich eines Ungleichgewichts im Feuchtigkeitshaushalt der be­troffenen Haut, wodurch die Narbe zu viel Feuchtigkeit verliert (erhöhter transepidermaler Feuchtigkeitsverlust).

Methoden der ­topischen Narbentherapie

Eine optimierte präventive Behandlung kann die unphysiologische Narbenbildung reduzieren.
Pharmakologisch aktive Wirkstoffe, welche in die Haut eindringen, können den Narbenbildungsprozess regulieren, die Wundheilung verbessern und die Fibroblastenproliferation reduzieren.

Der Weg der Natur, eine tiefe Wunde zu schließen – die Narbe

Eine Wunde kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig sind es Schnittwunden, Stichwunden, Blutergüsse oder Bisse, die zu einer mehr oder weniger tiefen Wunde führen. Verletzungen durch Hitze, Verbrennungen oder aggressive Chemikalien, wie z. B. Säuren, können tiefe Wunden verursachen, die dann häufig mit einer Narbenbildung einhergehen.

Der Körper reagiert auf solche Verletzungen mit einer Reihe von genau aufeinander abgestimmten Schritten, von denen jeder zur Heilung der Wunde beiträgt. Zuerst wird die Wunde mit einem Blutgerinnsel geschlossen und anschließend mit Bindegewebe „aufgefüllt“.
Oberflächliche Verletzungen in der Epidermis (Oberhaut) heilen ab, ohne dass eine Narbe entsteht; aber sobald die Verletzung tiefer, also bis in die Dermis (Lederhaut) reicht, bildet sich eine Narbe.

Intakte Haut
Illustration intakte Haut
Epidermes
Dermis
Subcutis
Verletzte Haut mit Narbe
Illustration verletzte Haut mit Narbe
Narben­gewebe

Folgende Narbentypen können mit Contractubex® behandelt werden:

Illustration wuchernde Narben

Wuchernde Narben bzw. Narbenkeloid

Diese Art der Narbe bildet sich erst einige Zeit nach Abschluss der Wundheilung. Minderwertige Bindegewebsfasern wuchern über das Wundareal hinaus auf den gesunden Hautbereich. Besonders Jugendliche oder junge weibliche Erwachsene sind von dieser Narbenform betroffen. Narben an Körperregionen mit großer Hautspannung sind ebenfalls anfällig für die Bildung von Keloiden. Oft ist die Neigung zu Narbenkeloiden auch erblich bedingt. Keloide treten zudem zehn Mal häufiger bei Menschen mit farbiger Haut als bei solchen mit heller Haut auf.

Illustration erhabene Narbe

Die erhabene bzw. ­hypertrophe Narbe

Eine hypertrophe Narbe bildet sich durch Überproduktion von minderwertigen Bindegewebsfasern. Sie neigt zur Wulstbildung, beschränkt sich aber auf das ursprüngliche Verletzungsareal. Oft sind diese Narben die Folge einer nicht geschonten Wunde oder einer Entzündung durch eine Infektion, z. B. durch Verschmutzung der Wunde.

Illustration eingesunkene Narbe

Die eingesunkene bzw. atrophe Narbe

Atrophe Narben entstehen, wenn bei der Wundheilung zu wenig neue Bindegewebsfasern gebildet werden, um den Wundspalt komplett auszufüllen. Die Narben liegen
somit unter dem umliegenden Hautniveau, sie sind praktisch eingesunken. Beispiele für atrophe Narben sind Akne- oder auch Windpocken-Narben.

Grundsätzlich gilt je ­früher Sie mit der Narbenbehandlung starten, desto besser sind die Chancen die Narbenentwicklung positiv zu beeinflussen. Sobald die Wunde geschlossen ist oder die Fäden nach einer OP gezogen sind, können Sie mit der Behandlung beginnen.

Contractubex

Die frühzeitige Behandlung frischer Narben kann die Überproduktion von Bindegewebe und somit die Entstehung von hypertrophen Narben und Keloiden vorbeugen.

Contractubex® ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Hinweis: Arzneimittel sollen ohne ärztlichen Rat nicht längere Zeit oder in höheren Dosen angewendet werden. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.